Unihockey 4. Liga Grossfeld Runde 3: Nichts zu holen im Jura

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Unihockey 4. Liga Grossfeld Runde 3: Nichts zu holen im Jura

Nach dem verheissungsvollen Saisonstart warteten in der dritten Runde der Unihockey 4. Liga Grossfeld Meisterschaft die ersten Gradmesser. Der Ausflug nach Moutier brachte den Griffins aber nichts Zählbares ein. Sie mussten sich sowohl Biberist Aktiv (1:3) wie auch den Racoons Herzogenbuchsee (1:4) geschlagen geben.

Aufgrund diverser Absenzen musste Coach Danilo Fabbri eine zusammengewürfelte Mannschaft auf das Feld schicken. Trotzdem starteten die Griffins gut in die Partie gegen das erstarkte Team aus Biberist. Sie verzeichneten etwas mehr Spielanteile und die besseren Torchancen. Besonders im Spielaufbau zeigten sich die Spieler aus Muttenz und Pratteln aber immer wieder unkonzentriert und luden die Biberister so zu Gegenstössen ein. Zwei davon wurden eiskalt ausgenützt. Es war schliesslich eine schöne Einzelaktion von Danilo Fabbri, welcher per Distanzschuss noch vor der Halbzeitpause den 1:2 Anschlusstreffer erzielte. Weil auch in der zweiten Hälfte Präzision im Aufbau und Konsequenz im Abschluss fehlten, konnten die Griffins keinen weiteren Treffer mehr verbuchen. Im Gegenteil, das forcierte Angriffsspiel ermöglichte Biberist noch den letzten Treffer der Partie zum 1:3 Schlussresultat.

Im zweiten Spiel gegen die Racoons aus Herzogenbuchsee waren die Griffins zu einer Reaktion gewillt. Entsprechend spielten sie phasenweise dominant. Sie vermochten sich aber zu selten in aussichtsreiche Abschlusspositionen zu kombinieren. Dass an diesem Sonntagmorgen der Ball nicht für die Griffins rollte, zeigte sich exemplarisch in den beiden Racoons Treffern zum 0:2: ein Racoons Schuss, deutlich neben das Tor, prallte von der Schulter eines Griffins Verteidigers ins eigene Tor (0:1). Ein Weitschuss nach Gegenstoss, fast von der Mittellinie, fand den Weg in die hohe Ecke (0:2). Wieder bewiesen die Griffins Moral und erzielten in Person von Simeon Bürki noch den kuriosen 1:2 Anschlusstreffer vor der Pause. Die beiden Spiele schienen sich zu gleichen. In Halbzeit zwei schnürten die Griffins die Racoons in deren Platzhälfte ein und zwangen diese zu Befreiungsschlägen. Doch auch in diesem Spiel wollten keine Treffer mehr für die Muttenzer und Pratteler Unihockeyaner fallen. Am Schluss lautete das zu deutliche Verdikt 1:4.

Den Griffins wurde in dieser Runde wieder einmal verdeutlicht, wie Effizienz geht. Für ihre vier Treffer benötigten die Racoons etwa fünf Torchancen, während die Griffins einen grossen Aufwand trieben, aber in 80 Minuten nur zwei Tore erzielten. Es wartet somit noch viel Arbeit auf die Coaches. Spieler des Tages: Danilo Fabbri. Herrlicher Treffer im ersten Spiel und Vorkämpfer in der eigenen und gegnerischen Platzhälfte.

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