Unihockey Griffins Muttenz-Pratteln: Einzug in die dritte Cup Runde

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Unihockey Griffins Muttenz-Pratteln: Einzug in die dritte Cup Runde

Nach dem erfolgreichen Auftakt in den Unihockey Grossfeld Cup warteten am Donnerstag, 10. September in der zweiten Runde die Sharks aus Münchenstein aus der 3. Liga Grossfeld. Mit einem 6:5 nach Verlängerung gelang den Griffins gegen den oberklassigen Gegner die Überraschung, und so qualifizierten sie sich für die dritte Runde.

Die Sharks Münchenstein sind auch dank einiger Testspiele ein bekannter Gegner. Weil sie sich in der Meisterschaft eine Liga höher etablierten, gehörte ihnen an diesem Donnerstag Abend die Favoritenrolle. Umso erfreulicher konnte das Coaching Trio Scheidegger/Eggmann/Fabbri fast aus dem Vollen schöpfen und ein starkes Team aufbieten.

Das Spiel begann gleich mit einem Paukenschlag. Nach 43 Sekunden ging der Favorit in Führung. Die Griffins zeigten in der Person von Simeon Bürki nach weiteren 30 Sekunden sogleich die Reaktion und glichen die Partie wieder aus. In der Folge spielten die Griffins ein konzentriertes erstes Drittel und hielten gut mit. Mehr noch, sie fanden immer wieder Lücken in der Sharks Verteidigung und konnten dem Spielgeschehen entsprechend auf 3:1 erhöhen. Münchenstein gelang aber noch vor Drittelsende mit einem Doppelschlag innerhalb von acht Sekunden der Ausgleich. Hierbei war insbesondere der Ausgleichstreffer unglücklich, weil er nach einem Missverständnis in der Griffins Verteidigung als Eigentor nach einem Rückpass fiel.

Das Spiel im zweiten Drittel glich über weite Strecken dem Ersten. Mehrheitlich waren die Muttenzer und Pratteler in Ballbesitz und versuchten das Spiel zu machen. Münchenstein stand hingegen gut und machte die Räume eng. Chancen gab es in dieser Phase auf beiden Seiten, mit leicht besseren für die Griffins. Zwei davon resultierten in Toren zur 5:3 Führung für Muttenz-Pratteln. Hervorzuheben ist der Treffer von Tim Scheidegger nach einer tollen Einzelaktion und Vollendung mit abgebrühtem Buebetrickli. Doch noch vor der zweiten Drittelspause kam Münchenstein nochmals heran. Ein Gegenstoss wurde eiskalt verwertet.

Im dritten Drittel begannen die Sharks immer mehr, ihr Spiel den Griffins aufzuzwingen, während diese versuchten den Vorsprung zu verteidigen. Lange ging das nicht gut und das Spiel wurde durch das 5:5 bei Drittelsmitte nochmals neu lanciert. Weiterhin konnten die Griffins erfreulich stark dagegenhalten und immer wieder Akzente in der Offensive setzen. Das Spiel ging in die heisse Schlussphase, in welcher die Sharks die letzten eineinhalb Minuten in Überzahl agieren konnten. Die Griffins kämpften solidarisch und durften sich in dieser Phase auch beim starken Torhüter Noah Mensch bedanken, dass sie sich in die Verlängerung retten konnten.

In der Verlängerung wog das Spiel hin und her, mit mehr Ballbesitz und Druck von Münchenstein, aber den etwas besseren Torchancen für die Griffins. Als alle schon mit einem Penaltyschiessen rechneten wurde ein Griffins Stürmer in aussichtsreicher Position gefoult und ein Strafstoss gegen Münchenstein gepfiffen. Moritz Eggmann übernahm die Verantwortung und verwandelte gekonnt, indem er den Torhüter vernaschte. Ein denkwürdiger Abschluss eines packenden Unihockey Krimis. Alles in allem ist der Sieg aber nicht gestohlen. Die Griffins zeigten über weite Strecken eine tolle Leistung.

In der dritten Runde (1/32 Final) wartet nun der Sieger der Partie Aigle (3. Liga) – Unihockey Basel Regio (Nationalliga B). Alles andere als Basel Regio wäre ein grosse Überraschung. Ein Duell mit dem Nati B Topteam und Aufstiegsaspiranten aus Basel wäre die Krönung einer tollen Cup Kampagne.

Spieler des Tages: Simeon Bürki. Wichtiger Ausgleichstreffer in der zweiten Minute, riesiges Laufpensum und hinten in der Verteidigung ein Bank. Liess die Münchensteiner Stürmer verzweifeln.

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