Unihockey Griffins Muttenz-Pratteln: Punkteloser Start in die Adventszeit

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Unihockey Griffins Muttenz-Pratteln: Punkteloser Start in die Adventszeit
Zum Start in die Adventszeit duellierten sich die Griffins Muttenz-Pratteln am Sonntag, 28. November mit Innebandy Zürich 11 und den Powermäusen Brugg. Trotz zwei guten Leistungen zogen die Griffins zweimal den Kürzeren. Gegen Zürich unterlagen sie knapp mit 2:3 und gegen die Powermäuse mit 0:2.
Das erste Spiel gegen Innebandy Zürich 11 war für die Griffins Neuland. Noch nie wurden die beiden Teams der gleichen Liga-Gruppe zugelost. Dies hinderte Raphael Urbani nicht daran, dieses erste Aufeinandertreffen mit einem Paukenschlag zu eröffnen. Nach einer Minute traf er freistehend aus dem Slot zur Griffins Führung. Diese hielt aber nicht lange stand. Zweimal erwischten die Zürcher den starken Griffins Torhüter Joel Weisskopf von hinter dem Tor, einmal per «Buebetrickli», einmal nach einstudierter Freistossvariante. Noch vor der Halbzeitpause erhöhte Innebandy mit einem verdeckten Distanzschuss auf 1:3. Trotz dem Rückstand zeigten die Muttenzer und Pratteler eine Reaktion in der zweiten Hälfte. Fortan spielten sie die Zürcher an die Wand. Der Griffins Torhüter wurde kaum mehr geprüft. Das Wettkampfglück war aber nicht auf Seiten der Griffins. Immer war ein Stock oder Bein dazwischen oder sogar noch der Pfosten. Der 2:3 Anschlusstreffer von Danilo Fabbri fiel erst eine Minute vor Schluss im Powerplay. Alleine, für den Ausglich reichte es nicht mehr. Schade für den schlechten Lohn nach einer spielerisch und kämpferisch guten Leistung.
Das zweite Spiel gegen die Powermäuse aus Brugg bot einen ganz anderen Charakter. Die Powermäuse standen sehr tief und verteidigten massiert ihren eigenen Slot. Das eröffnete den Griffins bei Ballbesitz viel Raum bis in die gegnerische Hälfte. Bei einem Ballverlust drehten die Powermäuse aber blitzartig und waren stets gefährlich bei solchen Gegenangriffen. Die Griffins waren somit mehrheitlich in Ballbesitz und konnten ihr Spiel aufziehen. Doch im letzten Drittel fehlte oft die Kreativität. Viel zu selten kamen sie aus gefährlichen Positionen zum Abschluss. Meistens versuchten sie es erfolglos mit Weitschüssen von der Mittellinie. Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten. So war es auch in diesem Spiel. Den Powermäusen reichte ein abgefälschter Distanzschuss, welcher unglücklich ins Griffins Tor kullerte. Diesem Rückstand rannten die Muttenzer und Pratteler auch in der zweiten Hälfte noch nach. Das Bild ähnelte sich aber zu stark der ersten Hälfte. Ausser Distanzschüssen konnten sie sich nicht viele zwingenden Chancen erspielen. Und wenn doch, scheiterten sie einmal am Pfosten und einmal an der Latte. So war es den Aargauern vorenhalten mit ihrem zweiten Tor noch
das 0:2 Endresultat zu markieren.
Insgesamt zeigten die Griffins an diesem Spieltag viel Moral, hielten körperlich gut dagegen und erspielten sich auch immer wieder Torchancen. Während sich hinten ein paar Unkonzentriertheiten einschlichen, fehlte vorne die Kaltschnäuzigkeit.
Vor dem Jahresende haben die Griffins nun noch einen Spieltag, um Punkte zu holen.
Spieler des Tages: Simeon Bürki. Unermüdlicher Vorkämpfer. Er gewann hinten jeden Zweikampf und machte vorne richtig Dampf.

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